Monat: Juli 2018

Krypto Exchanges

Krypto Exchanges – Marktplätze für Bitcoin und Ethereum

Krypto Exchanges sind Geschäfte in denen Kryptowährungen für weitere Vermögenswerte, wie klassische FIAT-Gelder oder unterschiedliche andere digitale Währungen gehandelt werden. Es gibt differenzierte Ausprägungen und Arten von solchen Exchanges. International findet man mittlerweile mehr als 200 unterschiedliche Krypto Börsen auf denen man Coins unterschiedlicher Kryptowährungen tauschen, kaufen oder auch traden kann.

Das Angebot an Marktplätzen, in denen man FIAT-Geld in Kryptos eintauschen kann ist jedoch zum aktuellen Zeitpunkt noch recht eingeschränkt bzw. übersichtlich.

Zu den bekanntesten Online Marktplätzen gehören die Währungen Ethereum, Bitcoin oder auch der Ripple und die EOS Coin. Zu den relevanten Krypto Exhanges gehören wiederum im Übrigen Anbieter wie kraken oder Bitfinex. Diese Börsen bieten ein ansprechendes Gesamtangebot bezüglich Kauf, Trading und Handel. Die Anforderungen an eine solche Plattform sind teilweise recht individuell. Der jeweilige Kunde muss sich seine präferierte Börse auswählen und sicher auch die ein oder andere Erfahrung sammeln, um sich einen Überblick und eine gezielte Meinung zu bilden.

Um am Handel der Krypto Exchanges teilnehmen zu können, ist auf den Marktplätzen immer eine Identifikation notwendig. Die Identifikation erfolgt im Regelfall mittels Passkopie und gilt meistens als Grundvoraussetzung für die Teilnahme an einer seriösen Tauschbörse.

Die verschiedenen Anbieter haben in diesem Kontext unterschiedliche Stufen in ihre Prozesse implementiert. Auf die verschiedenen Stufen sind differenzierende Berechtigungen verteilt sowie unterschiedliche Tages- und Monatsvolumina der möglichen zu handelnden Beträge. Da es keine gesetzlich bindenden Vorschriften über die einzelnen Abläufe dieser Marktplätze gibt, sind die einzelnen Vorgänge auch nicht einhundertprozentig identisch geregelt.

Bitcoin Handel auf Bitcoin.de

So kommt es beispielsweise dazu, dass einzelne Anbieter hier auch noch zusätzlich eine unabhängige Bestätigung des Aufenthaltsorts einfordern. Denkbar ist hier eine Kreditkartenabrechnung, auf der die Wohnadresse abgebildet ist. Auch sind die Registrierungs- bzw. die einzelnen Bearbeitungsphasen der Anbieter manchmal lang. Es kann unter Umständen bis zu einigen Wochen dauern, bis hier eine abschließende Bearbeitung stattgefunden hat.

Sollte sich dieser Prozess in die Länge ziehen, so empfiehlt sich  eine Benachrichtigung an den Support, damit das Anliegen schnellstmöglich bearbeitet werden kann.

Welche Marktplätze sind zum Handel von Bitcoin geeignet?

Wenn User einen Bitcoin Exchange möchten, können sie hierzu die gängigen Marktplätze verwenden. Hierzu zählen die Marktplätze:

  • CleverCoin bietet einen Bitcoin Exchange
  • Bitcoin.de bietet einen Bitcoin Exchange
  • Coinbase bietet einen Bitcoin Exchange
  • Binance bietet einen Bitcoin Exchange

Kunden müssen jedoch im Einzelnen bei einem Bitcoin Exchange darauf achten, dass auch wirklich ein Handel mit Bitcoin stattfinden kann. Nicht jeder Marktplatz akzeptiert jede Kryptowährung. Da es sich hierbei jedoch um die größte Kryptowährung handelt, sollte das kein Problem sein.

Auf den Krypto exchanges handeln die User direkt untereinander und legen die Preise auch untereinander fest. In diesem Rahmen kann sich das Handelsgefüge, das sich zwischen Angebot und Nachfrage befindet, optimal entfalten. Um an dem Handel teilnehmen zu können ist es jedoch unbedingt notwendig, sich dort vor Ort registrieren zu lassen. Als registrierter User kann man dann Kauf- sowie Verkaufsangebote auf die Plattform stellen.

Im Folgenden kann man dann beispielsweise die digitale Währung in eine reelle Währung eintauschen. Wenn ein weiterer User das eingestellte Angebot annimmt, kommt das Geschäft auch tatsächlich zustande. Die einzelnen Tauschgeschäfte sind jedoch kostenpflichtig. Die verschiedenen Marktplätze erheben in diesem Rahmen Gebühren, die sich durchaus von Plattform zu Plattform unterscheiden.

Welche Marktplätze sind zum Handel von Ethereum geeignet?

Ethereum Coin Logo auf blauem BackgroundÄhnlich wie beim Bitcoin gibt es natürlich auch eine Reihe von Marktplätzen, auf denen User mit Ethereum handeln können. Auch hier gilt, dass User Kaufangebote einstellen können und andere User diese Angebote akzeptieren im Handelsverlauf. So kommen das Geschäft und der Handel zustande.

Das Vorgehen ist in Summe analog zum Devisenhandel zu verstehen. Dieser Vorgang läuft, wie beim konservativen Wertpapierhandel bzw. dem Devisenhandel auf spezialisierten Plattformen ab. Der Ethereum Exchange, bildet in diesem Kontext keine Ausnahme. Im Regelfall muss jedoch zunächst klassisches FIAT-Geld in Coins getauscht werden.

Zu den Marktplätzen an denen man auch einen Ethereum Exchange vornehmen kann gehören folgende:

  • Coinbase bietet einen Ethereum Exchange
  • Binance bietet einen Ethereum Exchange
  • Bitcoin.de bietet einen Ethereum Exchange
  • CoinFalcon bietet einen Ethereum Exchange
  • Bitfinex bietet einen Ethereum Exchange
  • LiteBit bietet einen Ethereum Exchange

Kann man Bitcoin und Ethereum auch untereinander handeln?

Der Handel und der Tausch von unterschiedlichen Kryptowährungen ohne den Zwischenschritt über den Tausch in eine FIAT-Währung vorzunehmen ist möglich, aber nicht überall. Der gesamte Markt rings um die Kryptowährungen ist im weiteren Aufbau- und auch Findungsprozess. Dieser Umstand sollte hier nicht vernachlässigt werden.

Wenn man nur schnell einen Umtausch zwischen den Währungen vornehmen möchte, so bietet sich beispielsweise Shapeshift an. Über Shapeshift kann man direkt einen Umtausch initiieren, ohne den Zwischenschritt über eine FIAT-Währung zu gehen. Der ein oder der andere User nutzt nicht nur Ethereum, sondern gegebenenfalls auch weitere Währungen.

Auf dem Marktplatz kraken kann man dann durchaus auch einmal hin- und hertauschen. Diese Exchange Plattform kann ideal dafür genutzt werden, um sich eine Art kleines Exchange-Portfolio zuzulegen. Man kann dieses Vorgehen im Übrigen hier mit einem Aktien-Portfolio vergleichen.

Welche Gebühren fallen generell an?

Die bestehenden Tauschbörsen erheben normalerweise sogenannte Transaktionskosten, die durchaus unterschiedlich hoch sein können. Im Regelfall richten sich die Transaktionskosten nach der getätigten Einlagenhöhe.

Meistens befinden sich die Gebühren zwischen 0,1 bis 0,2 % Punkten bei geringeren Einlagenhöhen bis 50.000 EUR und sogar bei 0,00 % Punkten ab einer Einlagenhöhe von 100.000 EUR.

Hier ist es jedem User zu empfehlen sich die unterschiedlichen Exchange Plätze anzusehen und die Konditionen zu vergleichen. Wenn Gebühren anfallen, so geschieht das pro Handel und orientiert sich am Prozentsatz des gerade gehandelten Börsenwährungsvolumens. Wenn ein ruhiger Handelstag existiert, so sind die Gebühren auch erfahrungsgemäß niedriger.

Größere Marktplätze nehmen meistens keine größeren Zahlungen durch Kreditkarten an. Das dient einem Sicherheitsaspekt. Die Marktplätze Cex.io bzw. Coinmama offerieren ihren Kunden aber die Einzahlung via Kreditkarte. Jedoch sind die Gebühren in diesem Kontext auch sehr hoch.

Die Plattform Kraken tituliert die Transaktionen via Kreditkarte schlicht als zu unsicher und verzichtet in diesem Bereich auch ganz darauf. Hier wird die SEPA Überweisung präferiert. Diese Vorgehensweise dauert etwas länger, ist aber sicherer. Es werden hierbei ca. 4 Werktage eingeplant.

Um den passenden Marktplatz für sich zu finden, ist es unumgänglich sich mit der gesamten Thematik und den verschiedenen Marktplätzen auseinanderzusetzen. Eine enorme Relevanz hat hier der Begriff Reputation. Kunden sollten auf unabhängigen Bewertungsplattformen Informationen und Meinungen einholen, um sich proaktiv eine Meinung bilden zu können. Hierfür bieten sich Reddit und Bitcointalk an.

Von Kristian Juli 8, 2018 0

EOS Coin Vorstellung

Die EOS Coin – macht Kaufen oder Traden 2018 Sinn?

Die Welt der Kryptowährungen ist seit der Erscheinung von Bitcoin 2009 ziemlich gewachsen. Mittlerweile sind über 1000 verschiedene Kryptowährungen auf dem Markt, Tendenz steigend. Eine dieser neuen Coins ist die EOS coin.

EOS io Logo in schwarzer, simpler Schrift

Die Coin in der Vorstellung

Erstmalig hörte man von EOS durch das White Paper, welches 2017 veröffentlicht wurde. Dort stellte die Firma block.one ihre Software EOS.IO und die dazugehörige Coin vor. Die Software wurde am 1. Juni 2017 als Open-Source veröffentlicht. Basis dafür ist eine Blockchain-Architektur, die die vertikale und horizontale Skalierung von Dapps (dezentrale Anwendungen) ermöglicht.

Es soll die stärkste Infrastruktur zum Einsatz von Dapps bieten, indem es dezentralisierte Speicherlösungen und Smart Contracts nutzt. Erreicht werden soll dies, durch eine Betriebssystem-ähnliche Entwicklungsumgebung. Damit sollen Skalierbarkeitsprobleme mit Blockchains wie Bitcoin oder Ethereum gelöst werden.

Die Software selbst bietet neben Konten, Datenbanken und Authentifizierung auch asynchrone Kommunikation und Planung von Dapps über eine Vielzahl von CPU-Kernen oder Clustern. Die subsequente Blockchain-Architektur skaliert auf Millionen von Transaktionen pro Sekunde, macht Benutzergebühren überflüssig und ermöglicht die schnelle und einfache Bereitstellung dezentraler Anwendungen.

Zum Generieren von Tokens, beziehungsweise EOS Coins, wird ein „Delegated Proof-of-Stake“ System (DPoS) verwendet. Dabei ist es nur 21 ausgewählten Blockproduzenten erlaubt, EOS Coins zu produzieren und zu validieren.

Wo kann man die Währung kaufen?

Es gibt zurzeit zwei Möglichkeiten, um Coins zu erwerben, über die am 1. Juni 2018 endende ICO oder über eine Exchange-Börse. Im Rahmen der ICO konnten in der ersten Verteilungsphase, die am 26. Juni 2017 begann, 200 Millionen Token erworben werden. Während der zweiten Phase, die bis zum 1. Juni 2018 anhält, werden in 23 Stunden Abständen nochmal 700 Millionen Tokens verteilt. Der Cap liegt bei 1 Milliarde Coins wobei 10 % für block.one reserviert bleiben und nicht auf das Ethereum Netzwerk übertragen werden können. Die von block.one gewählte Verteilungsmethode erlaubt so vielen Personen, Tokens zu erwerben. Damit soll Menschen die Chance gegeben werden, die Entwicklung der Software zu sehen, bevor sie sich zum Kauf der Tokens entscheiden.

Um an dem ICO teilzunehmen, müssen Ether aus dem Wallet über eine Ethereum-Smart-Contract-Adresse versendet werden. Über den Menüpunkt „Get EOS“ auf der EOS-Startseite beginnt man dann die Transaktion. Sind die AGB akzeptiert, erklärt eine Anleitungsseite, wie die Coins erworben werden
können.

Über eine Exchange-Börse können nicht direkt EOS-Coins gekauft werden. Stattdessen müssen Bitcoins auf einer Trading-Börse gegen die Währung eingetauscht werden.

Welches Wallet sollte man benutzen?

Die Auswahl der richtigen Wallet ist vor allem beim Kauf der Tokens über die ICO extrem wichtig. Beim Transferieren von Ether zur Erhaltung von EOS Coins darf auf keinen Fall ein Exchange-Wallet verwendet werden. Diese können vom System nicht zugeordnet werden. Das Resultat ist, dass die getauschten EOS so nie ankommen und man Ether verliert. Für die Distribution werden die „MetaMask Wallet“ oder die „My Ether Wallet“. Alternativ eignet sich natürlich auch die EOS Distribution App.

Diese Möglichkeiten hat man zum Trading

Den Kurs von Kryptowährungen zu bestimmen ist unmöglich, da dieser natürlich schwankt. Um einen aktuellen Überblick zu erhalten, eignet sich coinmarketcap.com. Dort werden auch Informationen zu Marktkapitalisierung und Volumen bereitgestellt.
Trading der Währung findet derzeit auf mehreren Börsen statt, so zum Beispiel auf HitBTC, Bithumb, Kraken oder Binance. Eine vollständige Liste von Börsen, die für das Trading infrage kommen findet man auf coingecko.com.

Ausblick: Dieses Potenzial hat EOS

Mit der Ankündigung, alles zu dezentralisieren, hat block.one im letzten Jahr definitiv Schlagzeilen gemacht. Und auch knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung des White Paper scheint es, dass deren Technologie durchaus ernst zu nehmen ist.

Vor allem das Wegfallen von Transaktionskosten und die hohe Skalierbarkeit verschaffen dem Anbieter scheinbar einen Riesenvorteil gegenüber sogar Ethereum. Kritische Äußerungen gibt es allerdings vor allem über das DPoS von EOS. So könnte laut einem Beitrag auf www.kryptopedia.org, eine kleine Gruppe von Individuen die Plattform kontrollieren, was alles andere als das Ziel dezentraler Anwendungen ist.

Noch ist Ethereum weitaus überlegen, allein durch den zeitlichen Vorsprung, den es hatte. Des weiteren, wird auch Ethereum mit Raiden und Plasma wohl bald das Level der Skalierbarkeit von EOS erreichen. Es bleibt abzuwarten, was die Ergebnisse der ICO bringen, die am 1. Juni 2018 ausläuft. Vielversprechend ist das Konzept allemal.…

Von Kristian Juli 6, 2018 0